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5 Dinge, die Susan Sideropoulos an unserem Schulsystem so richtig nerven

Aktualisiert: 13. Sept. 2023

„Der Zauber der Einschulung verpufft viel zu schnell!“

Susan Sideropoulos ist Schauspielerin und Mutter von zwei Söhnen. Ich habe sie bei einem Instagram Summit zum Thema "Safe Teens" in Berlin kennengelernt und bin mit ihr ins Gespräch gekommen. Die Idee zu meinem Podcast "Prominente für Bildung" fand sie super - und hat sich direkt bereit erklärt mitzumachen. Hier lest ihr einen Auszug aus der Podcast Folge, die ihr direkt hier kostenlos hören könnt.


  1. Manche Lehrer schlafen fast in ihrem eigenen Unterricht ein

„Mir wäre es selber viel zu langweilig, immer das gleiche zu unterrichten!“ Schauspielerin Susan Sideropoulos kann nicht verstehen, dass manche Lehrer nur Dienst nach Vorschrift machen. Klar, da gibt es die Rahmenlehrpläne, an die sich Lehrkräfte halten müssen. Aber wäre es nicht viel schöner für Lehrer und Schüler, die Unterrichtsinhalte abwechslungsreich und spannend zu vermitteln? Wie viele Eltern auch wünscht sich Susan, dass ihre Kinder wirklich für ihr Leben lernen - und nicht nur für den nächsten Test.


2. Wir brauchen den Fokus auf die Stärken unserer Kinder - nicht auf ihre Schwächen


Seitdem ihre beiden Söhne eingeschult wurden regt sich Susan darüber auf: Dicke rote Striche markieren all das, was falsch gemacht wurde. Die Motivation ihrer Kinder ist dadurch schon häufig in den Keller gesunken. Susan ist sich sicher: „Wenn wir stattdessen alles richtig gemachte loben würden, hätten unsere Kinder viel mehr Spaß an der Schule und am Lernen!“




3. Mir fehlt das Unterrichtsfach Glück!


Geht es im Leben nicht um so viel mehr als reines Wissen? Susan Sideropoulos fände das Unterrichtsfach Glück großartig für unsere Schulkinder. Kinder müssen lernen, souveräne Persönlichkeiten zu werden und Herausforderungen kompetent zu meistern. Dazu gehört ein stabiles Selbstwertgefühl ebenso wie eine starke Resilienz. Beides müsste laut Susan im Unterricht viel öfter thematisiert werden. Binomische Formeln helfen an der Stelle nämlich nicht weiter.

4. Blöde Lehrerantworten zerstören die Motivation


Großer Frust bei Susans Sohn: Obwohl er sich viel Mühe gegeben hat, gab es seiner Meinung nach eine unfaire Note vom Lehrer. Das ist ärgerlich, aber noch mehr hat sich Susan über die Reaktion des Lehrers geärgert. Der konnte seine Note ihrem Sohn gegenüber nämlich nicht begründen und hat ihn stattdessen mit einem unpädagogischen Spruch einfach stehen lassen. So funktioniert Pädagogik garantiert nicht!


5. Unterrichtsinhalte sind viel zu realitätsfremd

„Mama, warum muss ich das überhaupt lernen?“. Diese Frage kennt Susan nur zu gut von ihren beiden Jungs. Und wenn sie ehrlich sein könnte würde sie am liebsten sagen: „Das musst du nicht, du wirst es nie wieder brauchen!“. Trotzdem versucht sie, ihre Söhne so gut wie möglich für die Lerninhalte zu motivieren. Auch wenn diese ihrer Meinung nach viel zu oft verstaubt sind und mit der Lebensrealität der Kinder nichts mehr zu tun haben.


Was Susan Sideropoulos sonst noch über unser Schulsystem sagt und warum ihre beiden Söhne unterschiedlicher nicht sein könnten erfahrt ihr im Podcast „Prominente für Bildung“. Dort spreche ich jede Woche mit einem neuen prominente Gast und Elternteil über Schule, Bildung und all das, was unsere Kinder wirklich für ihr Leben brauchen. Eine neue Folge hört ihr jeden Donnerstag kostenfrei auf allen gängigen Streaming-Plattformen.




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