top of page
  • AutorenbildVPH

„Wir brauchen mehr Wir-Gefühl in der Schule!“ Was Simon Gosejohann für unsere Kinder fordert

Aktualisiert: 13. Sept. 2023


Simon Gosejohann, 46, ist Comedian, Schauspieler und Podcaster. Der Wahl-Berliner mit holländischen Wurzeln ist Vater eines vierjährigen Sohnes und macht sich schon heute Gedanken über die Schulzeit seines Kindes. Ich habe ihn bei unserem gemeinsamen Auftritt bei Zervakis&Opdenhövel.live (PRO 7) kennen gelernt. Netterweise war er sofort bereit, auch bei meinem Podcast "Prominente für Bildung" mit zu machen. Hier sind seine Kernaussagen, die ganze Folge könnt ihr direkt hier kostenlos hören:


Viola Patricia Herrmann Pro 7 Zervakis live auftritt fernsehen Lehrermangel Quereinsteiger schulexpertin Simon Gosejohann


1. „Wir brauchen mehr Wir-Gefühl in der Schule!“


Was Simon sich für seinen Sohn und unsere Schulkinder wünscht? Ganz klar: „Lehrer, die den Ansatz haben Hey, wir ziehen dich da durch!. Wir dürfen keine Kinder verlieren, das ist einfach zu schade.“ Ein gemeinsames Wir-Gefühl stärkt die ganze Schulgemeinschaft und motiviert Kinder, am Ball zu bleiben und auch holprige Zeiten durch zu stehen. Schade, dass dieser Erfolg noch viel zu häufig vom Einsatz der einzelnen Lehrkraft abhängig ist.


2. „Wir sollten Diversität als Chance nutzen!“


Unsere Kinder sollen so sein dürfen, wie sie es möchten. Für Simon Gosejohann liegt in unseren Unterschieden und in unserer individuellen Diversität eine große Chance für unsere gesamte Gesellschaft. Er sagt: „Wir brauchen einander und wir brauchen einen größeren Zusammenhalt.“ Hier kann schon im Bereich der frühkindlichen Bildung angesetzt werden, um ein soziales Miteinander der Kinder in der Kita zu fördern und zu stärken.


3. „Noten schüchtern Kinder ein!“


In seinem Podcast „How to Dad“ spricht Simon mit Kindern im Grundschulalter über Themen aus ihrer Alltagswelt. Häufig berichten sie ihm, wie Zensuren sie belasten: „Gerade schlechte Noten schüchtern die Kinder ein. Das ist schade zu sehen, denn eigentlich sind es tolle Kinder mit vielen Stärken. Aber sie schaffen es teilweise nicht, die universellen Anforderungen der Schule zu meistern.“ Dabei sollten Kinder doch viel mehr über ihre Stärken, als über ihre Schwächen definiert werden. Die haben wir schließlich alle.


4. „Bildung ist das A und O“


Für Simons Empfinden ist unsere Gesellschaft schon heute in Teilen gespalten. Dabei sollten wir darauf achten, dass diese Gräben nicht noch tiefer werden. Die Schule muss hier ihren Teil zu beitragen: „Bildung ist das A und O, um Brüche in der Gesellschaft, die teilweise bis zum Verfassungsbruch reichen können, zu vermeiden.“ Dass die Politik hier den Stillstand verwaltet und Bildung noch immer keine Priorität hat, ist für ihn unbegreiflich.


5. „Bewegung muss sein!“

Die Kita seines vierjährigen Sohnes setzt viel auf Bewegung, was Simon richtig gut gefällt. Er sagt: „Das von vormittags ergänze ich dann noch mit meinen Hobbys wie Basketball oder so. Funktioniert super für mein Kind!“ Die Gedanken, ob all das ab der ersten Klasse noch möglich sein wird, hat Simon schon jetzt. Genau so wie er befürchtet, selber zum Nachhilfelehrer zu werden, wenn sein Kind bestimmte Leistungen nicht erbringen kann. Als Papa ist Simon Gosejohann daher sehr froh, dass sein Sohn noch zwei Jahre Zeit hat, bis der Ernst des Lebens beginnt…


30 Minuten Podcast-Talk mit Simon Gosejohann: Einfach auf das Bild klicken und direkt hören!



11 Ansichten0 Kommentare

Comentarios


Beitrag: Blog2_Post
bottom of page