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„Das ist ein Skandal!“ 5 Gründe, warum Moderator Matthias Killing wütend auf unser Schulsystem ist.

Aktualisiert: 13. Sept. 2023

Matthias Killing, 43, ist beliebter Moderator beim SAT.1 Frühstücksfernsehen sowie diverser Abendsendungen bei PRO 7. Doch seinen wichtigsten Auftritt hat er Zuhause: Als Vater eines Erstklässlers zieht er nach den ersten Monaten in der Schule Bilanz. Warum die nicht nur positiv ausfällt erzählt er in meinem Podcast "Prominente für Bildung":


  1. „Es ist ein Skandal, dass so wenig Gelder frei gemacht werden!“

Die Bildung unserer Kinder liegt Matthias Killing am Herzen. Umso mehr ärgert er sich darüber, dass in diesem Bereich an so vielen Ecken und Enden gespart wird. Besonders wichtig für ihn: „Cybermobbing muss unterbunden und Prävention gestärkt werden. Dass dies nicht passiert, empfinde ich als Skandal.“ Zurecht, denn mittlerweile wird fast jedes zehnte Kind im Laufe seiner Schulzeit Opfer von Mobbing. Hier gegenzusteuern, auch mit der Hilfe von Experten außerhalb des Schulhauses, ist für unsere Kinder enorm wichtig.


2. "Der Staat muss mehr über den Tellerrand schauen!“


An privaten Schulen funktionieren viele Dinge besser, als das an staatlichen Schulen der Fall ist. Für Matthias Killing ein Grund, von deren positiven Erfahrungen zu lernen: „Privatschulen müssen vieles anders machen, um zu überleben. Hier sollte der Staat mehr über den Tellerrand schauen und gucken, von welchen Learnings staatliche Schulen profitieren können.“ Ein sinnvoller Vorschlag, denn immer mehr enttäuschte Eltern wenden sich privaten Schulen zu - auch wenn das eine finanzielle Zusatzbelastung bedeutet.

3. "Wir brauchen ein Sondervermögen für die Schulen!“


Für Matthias Killing unbegreiflich: „Es gab Sondervermögen für die Bundeswehr. Warum gibt es das nicht auch für die Schule?“ Dringenden Bedarf sieht er bei der Versorgung mit Lehrern und Erziehern sowie der generellen Verbesserung von Gebäuden und Ausstattung. „Ich habe vor einiger Zeit meine alte Schule besucht, da hat mich der Schlag getroffen. Es sah alles noch so aus wie früher!“ Dabei sollten Schulen doch eigentlich moderne Lehr- und Lernanstalten sein, in denen unsere Kinder auf die moderne Arbeitswelt von morgen vorbereitet werden.

4. „Erste Hilfe müsste Unterrichtsfach sein!“


Die Lehrpläne sind oft viel zu veraltet, findet Matthias Killing. Ihm fehlt der konkrete Bezug zur Lebenswelt seines Sohnes, der lieber mit praktischen Erfahrungen als theoretischen Inhalten lernen würde. „Wir brauchen mehr individuelle Förderung und sollten mal weg vom Lehrplan. Ganz wichtig fände ich auch, erste Hilfe in den Unterricht zu integrieren. Das wäre wirklich sinnvoll für Kinder.“ Hier spricht Matthias aus eigener Erfahrung, da er selber schon als Ersthelfer Leben retten musste. Nicht auszudenken, wenn er in diesem Moment nicht hätte helfen können.

5. „Mir fehlt das Engagement von Politikern.“


Gute Bildung ist für Matthias Killings Empfinden ein Riesen Geschenk, das wir wertschätzen und fördern sollten. Darum ist es ihm auch so wichtig, mehr Sichtbarkeit auf das Thema zu lenken: „Bildung in Deutschland muss wieder nach vorne gebrac

ht werden. Und da fehlt mir das Engagement von Politikern!“ Das fehlt sicher nicht nur ihm, sondern vielen von uns Eltern. Viel zu selten sind die Bedürfnisse unserer Schulkinder Thema der Tagespolitik, da immer etwas anderes wichtiger zu sein scheint. Mit Kindern gewinnt man zwar keine Wahlen. Doch sie sind der Motor für eine funktionierende Gesellschaft von morgen. Und sie verdienen die beste Bildung, die wir ihnen bieten können!


Die ganze Folge "Prominente für Bildung" hört ihr jetzt kostenfrei auf Spotify&Co! Dort findet ihr auch spannende Gespräch mit Stephanie zu Guttenberg, Susan Sideropoulos und vielen weiteren tollen Gästen!

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